Aktualisiert am 22.11.2009

In unserer Datenbank befinden sich alle in Deutschland seit dem 25.10.2001 angelaufenen Filme, bisher 3161.

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Die Filmstarts vom 19. November 2009

PRESSESPIEGEL:

22.11.:
Die FAZ hat mit der Schauspielerin Fanny Ardant gesprochen.

David Lynchs Werk als bildender Künstler zeigt das Max-Ernst-Museum in Brühl; Spiegel Online war dort.

Die Süddeutsche Zeitung und die Welt versuchen mittels eines Blicks in Stanley Kubricks Materialsammlung die Frage zu klären, ob sein nie gedrehter Monumentalfilm Napoleon ein Meisterwerk geworden wäre.

20.11.:
Werner Herzog wird der Jury-Präsident der kommenden Berlinale, teilt die Festivalleitung mit.

Die FAZ hat in Peking nachgesehen, wie die chinesischen Raubkopieindustrie funktioniert. Schätzungsweise 2,7 Milliarden illegale Film-DVDs werden in China jährlich produziert.

Der Tagesspiegel stellt die Filmreihe „Welchen der Steine du hebst. Filmische Erinnerung an den Holocaust“ vor, die in verschiedenen Berliner Kinos gezeigt wird.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann streitet mit dem Verband der Kinobetreiber HDF. Hanns-Georg Rodek von der Welt erklärt uns die Hintergründe.

19.11.:
Die NZZ hat mit der Regisseurin Bettina Oberli über ihre Literaturverfilmung Tannöd gesprochen.

Spiegel Online hat die große Tim-Burton-Retrospektive im New Yorker Museum of Modern Art besucht, die den Besucher "ähnlich erschlägt, wie Burtons Kinohits das tun, und die das helle MoMA in ein Panoptikum düsterer Phantasien verwandelt".

Die NZZ hat Vadim Jendreykos Dokumentarfilm Die Frau mit den 5 Elefanten über die Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier gesehen, der "nicht nur lehrreich, sondern bisweilen auch überraschend komisch" sei.

18.11.:
In der FAZ bespricht der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach den Dokumentarfilm Die Anwälte - Eine deutsche Geschichte von Birgit Schulz, der morgen anläuft. Spiegel Online hat einen "ziemlich schwachen Film" gesehen. Für den Tagesspiegel besteht der wichtigste Effekt des Films darin, "dass man das Kino mit mehr Fragen verlässt, als man es betreten hat".

Die taz hat den Horrorfilm Paranormal Activity gesehen, der ebenfalls morgen anläuft. Die Welt bespricht This Is Love von Matthias Glasner (Der freie Wille).

Die Zeit berichtet vom Doha Tribeca Film Festival in Katar, bei dem "etwas faul" sei.

17.11.:
Der Filmdienst erinnert an John Cassavetes, der am 9. Dezember 80 Jahre alt geworden wäre.

Außerdem im Filmdienst: ein Porträt der türkischen Autorenfilmerin Yesim Ustaoglu.

Die Welt sprach mit der Regisseurin der Krimiverfilmung Tannöd, Bettina Oberli, und "Projekt-Begleiter" Bernd Eichinger.

Die taz bespricht eine Studie über rassistische Darstellungen im Weimarer Kino von Tobias Nagl.

Beim 23. Internationalen Filmfest Braunschweig wurde Hanna Schygullas Debüt Alicia Bustamante gezeigt. Die Frankfurter Rundschau war dabei.

Evelyn Roll von der Süddeutschen Zeitung hält 2012 von Roland Emmerich für eine "intellektuelle Katastrophe".

Der Tagesspiegel bespricht Die Anwälte - Eine deutsche Geschichte von Birgit Schulz. Der Dokumentarfilm, der am Donnerstag in die Kinos kommt, handelt von den drei ehemaligen RAF-Anwälten Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler.

Ebenfalls im Tagesspiegel findet sich ein Interview mit Joel Zito Araújo, der einen Film über Sextourismus in Brasilien gedreht hat.

Die Frankfurter Rundschau bringt eine dpa-Besprechung der "bissigen" Autobiografie von Rupert Everett. Der Mann ist britischer Schauspieler mit Hollywood-Erfahrung.

Die Neue Zürcher Zeitung kündigt eine "filmhistorische Premiere" an: "Erstmals laufen vier Filme von Schweizern gleichzeitig im Kino an." - In der Schweiz, versteht sich.

Spiegel Online kennt die Besucherzahlen vom Wochenende.

16.11.:
Spiegel Online hat mit dem Schauspieler John Cusack gesprochen, der zur Zeit in 2012 zu sehen ist.

Der Tagesspiegel blickt zurück auf das Filmfestival von Cottbus; der Hauptpreis ging an Ordinary People von Vladimir Perisic aus Serbien.

15.11.:
Die Süddeutsche Zeitung porträtiert den Schauspieler Michael Degen.

Michael Moore hat der Süddeutschen Zeitung ein Interview gegeben.

14.11.:
Der Tagesspiegel weist auf die Retrospektive der famosen Dardenne-Brüder hin, die im Berliner Arsenal bis zum 30. November läuft.

Der Tagesspiegel gratuliert dem Filmemacher Rudolf Thome zum 70. Geburtstag: "Er ist kein Regisseur, der Geschichte schreiben will. Mit seinen kleinen Geschichten hat er das längst getan".

Martin Scorsese wird bei den Golden Globes im Januar mit einem Sonderpreis ausgezeichnet werden, meldet Spiegel Online.

Die FAZ würdigt Grace Kelly, die vor 80 Jahren geboren wurde, mit einer Bilderreihe.

13.11.:
Der Tagesspiegel stellt das Programm des Filmfestivals "Premiere Brasil" im Berliner Haus der Kulturen der Welt vor, das bis zum 22. November läuft.

Die Frankfurter Runschau bereitet uns auf das Exground-Filmfestival in Wiesbaden vor, bei dem von heute bis zum 22. November 300 (!) Filme gezeigt werden; neben dem deutschen spielt das schwedische Kino in diesem Jahr eine besondere Rolle.

12.11.:
Die Feuilletons stürzen sich heute auf Roland Emmerichs Blockbuster 2012 - da ist für die Kritik anderer Filme natürlich kaum noch Platz.

In Hollywood gibt es kaum soziale Absicherung, weiß Susan Vahabzadeh von der Süddeutschen Zeitung, weshalb die "Schauspieler jenseits der Stars nun zittern müssen".

Spiegel Online hat die Komödie Männer, die auf Ziegen starren mit George Clooney gesehen, die am Freitag in den USA anläuft.

11.11.:
Am Donnerstag kommt der neue Roland-Emmerich-Film über uns. Zwar seien in 2012 "Drehbuch und schauspielerische Leistungen wie gewohnt dürftig. Aber: Im Zerstören ist er ein Meister. Seine Fluten, einstürzenden Hochhäuser und Materialschlachten sind großartig", jubelt die Welt, und Spiegel Online meint: "Der Film ist opulente Untergangspornografie, ein gigantomanisches Spektakel".

Die Süddeutsche Zeitung sinniert über "U-Bahn-Gewalt im Film". Der Tagesspiegel beschäftigt sich ausführlich und ohne erkennbaren Anlass mit Sergio Leones Western Für eine Handvoll Dollar von 1964 und dessen Vorlage Yojimbo (Der Leibwächter) von Akira Kurosawa.

10.11.:
Plagiatsverdacht gegen Fatih Akin, sechs Wochen vor dem Kinostart von Soul Kitchen. Die Welt berichtet.

Spiegel Online beschäftigt sich mit den Besucherzahlen vom Wochenende.

7.-9.11.:
Der Tagesspiegel bespricht Roland Emmerichs "ultimatives Weltuntergangsspektakel" 2012, das am Sonntag in Berlin seine Europapremiere erlebte.

Die taz erinnert an den "ersten und einzigen DDR-Film über Schwule", Heiner Carows Coming Out von 1989, und hat den Darsteller und "Zeitzeugen" Matthias Freihof getroffen.

Der Schauspieler Günter Naumann ist im Alter von 84 Jahren gestorben. "Seit den 60-er Jahren war Naumann in Defa-Kinofilmen zu sehen, unter anderem gemeinsam mit Manfred Krug und Armin Mueller-Stahl in Frank Beyers Antikriegsfilm Fünf Patronenhülsen. 1982 wurde er mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet", steht im dpa-Nachruf zu lesen, den die Süddeutsche Zeitung bringt.

Die Frankfurter Rundschau wohnte einer Veranstaltung in Frankfurt bei, in der sich Daniel Cohn-Bendit mit dem Filmemacher Dani Levy über "Warum Deutschland?" unterhielt.

Heinrich Breloers Film Buddenbrooks und Fatih Akins Soul Kitchen erhalten den Norddeutschen Filmpreis 2009. Dies berichtet die Frankfurter Rundschau.

Außerdem meldet die Frankfurter Rundschau, dass der Preis der Defa-Stiftung in diesem Jahr an den Filmarchivar Wolfgang Klaue geht. Die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses wird an die Herausgeber der Filmzeitschrift "Revolver" vergeben. Wir gratulieren!

6.11.:
Die Süddeutsche Zeitung hat mit Steven Soderbergh über seinen aktuellen Film Der Informant! gesprochen.

Das Berliner Zeughauskino zeigt Kurzfilme über die Arbeit der Stasi; die taz stellt das Programm vor.

5.11.:
Die NZZ bespricht Mary and Max von Adam Elliot, einen "wundervollen Animationsfilm für Erwachsene".

4.11.:
Der Filmdienst befasst sich mit dem Werk des Dokumentarfilmers Joris Ivens, das zwischen 1912 und 1989 entstand.

Weiteres filmhistorisches Thema im Filmdienst sind die "Filme der Übergangszeit 1940-1950", denen sich auch das Cinefest Hamburg widmet.

Spiegel Online schreibt über den "besten Film, der nie gedreht wurde". Gemeint ist Stanley Kubricks Napoleon-Filmprojekt, über das nun ein voluminöser Band im Taschen Verlag erschienen ist.

Die taz bespricht eine Reihe mit Filmen, die vom World Cinema Fund gefördert wurden.

Wim Wenders dreht einen 3-D-Film über die kürzlich verstorbene Choreografin und Tänzerin Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater. Dies meldet die Frankfurter Rundschau.

3.11.:
Spiegel Online bringt einen Bericht von den traditionsreichen Hofer Filmtagen.

Die Süddeutsche Zeitung sprach mit Tilda Swinton über ihren neuen Film, in dem sie die Berliner Mauer entlang radelt.

Die Welt teilt mit, dass die die ursprünglich auf zwei Wochen begrenzte Spielzeit der Michael-Jackson-Dokumentation This Is It verlängert wird.

Franz Kafka und das Kino: "Peter-André Alt will zeigen, dass Kafkas Prosa von den Filmen seiner Zeit inspiriert wurde. Seine These: Filme spielten in Kafkas Werk eine strukturelle wie thematisch entscheidende Rolle." Näheres dazu in der Frankfurter Rundschau.

Die Einspielergebnisse vom Wochenende finden wir wie immer bei Spiegel Online.

31.10.:
Die FAZ gratuliert Bud Spencer zum Geburtstag, der vor 80 Jahren als Carlo Pedersoli geboren wurde und zu einem der "umtriebigsten Charaktere des öffentlichen Lebens" wurde, dessen "vielseitige Interessen und Talente längst einer üppig gedeihenden biographischen Legendenbildung Vorschub geleistet haben". Auch die Welt würdigt den Jubilar - mit der total witzigen Überschrift "Schläger für die Generation Golf". Für die Süddeutsche Zeitung ist er der "charmanteste Raufbold der Geschichte".

30.10.:
Bei der Berlinale 2010 wird Fritz Langs Filmklassiker Metropolis in der nahezu vollständigen Premierenfassung auf die Leinwand zurückkehren, meldet Spiegel Online.

Der Freitag porträtiert einen Filmemacher, dessen Filme nie zu sehen waren: Ludwig Schönherr.

Der Tagesspiegel berichtet von der Eröffnung der Hofer Filmtage.

Der Tagesspiegel hat den ehemaligen Fußballstar Eric Cantona vor dem Kinostart von Ken Loachs Spielfilm Looking for Eric getroffen, in dem Cantona sich selbst darstellt.

Die Süddeutsche Zeitung betrachtet erneut den Fall Polanski: "Gilt Gleichheit vor dem Gesetz oder Gnade vor Recht?"

Die Zeit bespricht Der Informant von Steven Soderbergh., der am 5. November in Deutschland anläuft.

29.10.:
Cord Riechelmann von der taz glaubt nicht an die Macht des kritischen Konsumenten, Filme dagegen könnten Gutes bewirken - wenn sie, wie Louie Psyihoyos Die Bucht, Daniele Griecos The Last Giants und Eine andere Welt ist möglich - Kampf um Amazonien von Martin Keßler belegten, "keinen Zweifel daran aufkommen" lassen, dass "direkte Interventionen notwendig sind"; sehenswert seien sie auch, "weil sie den modischen Glauben, durch richtiges Einkaufen könne man die Wale und überhaupt die Umwelt retten, komplett desavouieren".

Die FAZ hat die "Erfolgsautorin" Yasmina Reza getroffen, die gerade an ihrem ersten Kinofilm Chicas arbeitet.

Die NZZ berichtet über die Rekonstruktionsarbeiten an Fritz Langs Metropolis.

Die NZZ bespricht den "packenden Debutfilm" Frozen River von Courtney Hunt, einer "neuen starken Stimme des amerikanischen Films, die aufhorchen lässt".

28.10.:
"Monty Pythons John Cleese ist der lustigste kluge Mann der Welt", schreibt die Süddeutsche Zeitung anlässlich von dessen 70. Geburtstag. Auch die FAZ gratuliert.

27.10.:
Am Mittwoch startet die Michael-Jackson-Dokumentation This is it in den Kinos. Laut Welt ist "das Ganze allerdings eher ein knüppelhart kalkuliertes Finanzgeschäft als ein Geschenk an die Fans". Es gebe Boykottaufrufe.

Die Süddeutsche Zeitung hat auf der Viennale Tilda Swinton beobachtet.

Die Welt hat sich mit der "Blondine" Scarlett Johansson unterhalten. Die FAZ sprach mit Christian Redl, im Kino zur Zeit als Abt von Fulda in Die Päpstin zu sehen.

Zum 75. Geburtstag Donald Ducks bringt Disney eine DVD-Box mit seinen frühen Filmklassikern heraus. Der Tagesspiegel berichtet und verlost.

Die taz berichtet, dass Roman Polanski in den USA nicht wegen Vergewaltigung, sondern wegen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen angeklagt werden soll. Damit drohen ihm zwei Jahre Haft.

Bert Rebhandl schreibt in der taz über die Ausstellung "Robert Frank: Die Filme" in der Galerie c/o Berlin, für ihn "bloß ein weiteres Beispiel für die richtige Kunst am falschen Ort".

Zwei Regisseurinnen haben einen Berliner Dokumentarfilm über einen Tag am Schlesischen Tor gedreht. Der Tagesspiegel war dabei.

Spiegel Online kennt die Ergebnisse des "Box Office" vom Wochenende.

26.10.:
Der "ganz billige Horrorfilm" Paranormal Activity ist ein Riesenerfolg in den USA, berichtet der Tagesspiegel.

25.10.:
Christiane Peitz berichtet für den Tagesspiegel vom Filmfestival im koreanischen Pusan und wundert sich über sich selbst: "Seltsam. Man kommt aus dem wiedervereinigten Deutschland und giert nach Bildern aus Nordkorea, nach Einblicken in den Alltag des Schurkenstaats, dieses neben Birma wohl verschlossensten Landes der Welt".

Sebastian Moll erklärt im Tagesspiegel, warum Spike Jonzes Verfilmung des Bilderbuches "Wo die wilden Kerle wohnen" in den USA für Aufregung sorgt.

23.10.:
Die Zeit hat mit Tilda Swinton gesprochen.

Die USA haben die Schweiz nun formell um die Auslieferung des Starregisseurs Roman Polanski ersucht, meldet die NZZ.

22.10.:
Für die Süddeutsche Zeitung hat sich Volker Schlöndorff mit Sönke Wortmann über Die Päpstin unterhalten. Schlöndorff war ursprünglich als Regisseur des Films vorgesehen.

Die NZZ bespricht Das weiße Band von Michael Haneke und Capitalism: A Love Story von Michael Moore.

Der Tagesspiegel weist auf das Pornfilmfestival Berlin im Moviemento hin, bei dem der Besucher "erst einmal Abkürzungen lernen" müsse: "Der Eröffnungsfilm The Band etwa der Australierin Anna Brownfield wird als HLXF eingestuft. Das bedeutet, dass er heterosexuelle (H) und lesbische (L) Handlungen zeigt, die nicht simuliert, also explizit (X) sind, und er wurde von einer Frau (F) inszeniert".
Die taz hat mit der Pornoregisseurin Anna Span gesprochen,

21.10.:
Die taz hält die Bestsellerverfilmung Die Päpstin für einen "durchaus kongenialen Mix aus Herzeleid und Germanenhorror". Die Süddeutsche Zeitung meint, Sönke Wortmann habe "unterhaltsam und humorvoll genug inszeniert". Die Welt klärt uns darüber auf, dass es eine Päpstin zwar im Film, wohl aber nicht in der Kirchengeschichte gibt.

Der Tagesspiegel bespricht Günter Wallraffs Undercover-Dokumentarfilm Schwarz auf Weiß, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Laut Spiegel Online kritisieren Afro-Deutsche die Undercover-Methoden von Wallraff. Der zentrale Vorwurf gegen den Journalisten laute, dass "in Deutschland die Debatte über Rassismus gegen Schwarze schon deutlich weiter ist, als sein Film suggeriert".

Zum 100. Geburtstag des Schauspielers Dieter Borsche, dem "Star des Adenauer-Kinos", bringt der Filmdienst ein Porträt.

Außerdem im Filmdienst: ein Plädoyer für den Filmemacher Ramin Bahrani unter dem Titel "Ein Neorealist unserer Zeit".

Die Schweizer Justiz hat einen Antrag Roman Polanskis auf Haftentlassung abgelehnt. Dies berichtet die FAZ.

20.10:
Daniel Kothenschulte von der Frankfurter Rundschau lobt die deutsche Großproduktion Die Päpstin: Johanna Wokalek vermittele in der Titelrolle "unwiderstehlich den Charme des Intellekts. Und Regisseur Sönke Wortmann überzeugt in einer piktoralen Wucht, die man so nicht von ihm kannte".
Jan Schulz-Ojala vom Tagesspiegel hingegen hatte ein unerfreuliches Déjà-vu: "Gerade hat Margarethe von Trotta mit Vision ihre Huldigung der immerhin historisch verbürgten Kräuterheiligen Hildegard von Bingen ähnlich inspirationsarm in den Sand gesetzt. So müde wie Wortmann häkelte sie ihre Story". (...) Nur dass bei der in Englisch gedrehten Päpstin die leiernde Synchronfassung zusätzlich quält". Der Film startet am Donnerstag.

"Das A-Team" kommt ins Kino - die FAZ berichtet.

Spiegel Online hat die Besucherzahlen vom Wochenende.

17./19.10.:
Die taz hat eine Veranstaltung der Berliner Akademie der Künste besucht, die sich am Wochenende mit der "Zukunft von Film und Kino im Zeitalter der Digitalität" beschäftigte.

In der Neuen Zürcher Zeitung wird Capitalism: A Love Story von Michael Moore besprochen, der "erste Film zur Finanzkrise vom provokativsten Regisseur".

Ein Interview mit der Schauspielerin Jule Böwe findet sich im Tagesspiegel.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wurde der inhaftierte Roman Polanski in eine Klinik verlegt.

In Berlin wurde am Samstag der erste feministische Pornofilmpreis Europas verliehen. Spiegel Online sprach vorab mit der Initiatorin Laura Méritt. Auch die Welt brachte einen Vorabbericht.

16.10.:
Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung hat Günter Wallraffs Undervocer-FilmSchwarz auf Weißgesehen, der am 22. Oktober ins Kino kommt:

Michael Haneke hat Rüdiger Suchsland Rede und Antwort gestanden; nachzulesen ist das Interview in der FAZ.

15.10.:
Die Frankfurter Rundschau und die taz haben mit dem Regisseur Park Chan-Wook über seinen Vampirfilm Durst gesprochen, der heute anläuft.

Die taz stellt das Programm des "Asian Women's Film Festival" im Berliner Arsenal vor.

Die NZZ bespricht Gigante von Adrián Biniez.

Tokyo Monogatari - Reise nach Tokio von Yazujiro Ozu kommt wieder ins Kino; die taz bespricht den Klassiker von 1953.

14.10.:
Die Welt bringt die Aufzeichnungen des Schriftstellers Martin Amis über ein Treffen mit Roman Polanski 1978 in Paris.

Und noch was Buntes: "Die schottische Schauspielerin Tilda Swinton kämpft gegen ein umstrittenes Bauprojekt von US-Milliardär Donald Trump in Aberdeenshire", berichtet Spiegel Online.

13.10.:
Spiegel Online bringt wie immer die Besucherzahlen vom Wochenende.

12.10.:
Der Tagesspiegel bespricht Das weiße Band von Michael Haneke, der morgen anläuft. Christina Tilmanns Fazit: "Ein Meisterwerk".

10.10.:
Die taz hat mit Michael Haneke über seinen Film Das weiße Band gesprochen. Der Gewinner der diesjährigen Goldenen Palme von Cannes läuft am kommenden Donnerstag in Deutschland an.

9.10.:
Green Porno heißen 18 Kurzfilme von Isabella Rossellini, die jetzt auf DVD erschienen sind; die FAZ hat sie gesehen.

Wer unbedingt ein Interview mit Veronica Ferres lesen möchte, die zur Zeit in Unter Bauern zu bewundern ist, muss die Website der Zeit besuchen.

8.10.:
Die taz hat mit dem Regisseur Jeff Nichols gesprochen, dessen Film Shotgun Stories heute in Deutschland anläuft.

Die NZZ hält die Dokumentation Roman Polanski: Wanted and Desired von Marina Zenovich für recht einseitig: "Der Film, der also für sich in Anspruch nimmt, die Wahrheit gepachtet zu haben, ist eine tendenziöse Darstellung der (juristischen) Vorgänge, die zu Polanskis Flucht aus den USA führten". Die Süddeutsche Zeitung empfiehlt, man solle sich "nach dem Medienspektakel" wieder dem Werk Polanskis zuwenden.

In der FAZ gratuliert Michael Althen der Schauspielerin Sigourney Weaver zum 60. Geburtstag: "Dass man die 1,80 Meter in ihrem Fall als besonders groß empfindet, liegt vielleicht auch daran, dass sie einen natürlichen Hochmut ausstrahlt".

Spiegel Online empfiehlt die DVD Klaus Kinski: Jesus Christus Erlöser von Peter Geyer, die einen Leseabend des Schauspielers dokumentiert: "Wann, bitteschön, ist Theater heute so lebendig? Wann glüht ein Schauspieler so wie Kinski? Und wann entzündet sich ein Publikum so wie seines? Was für ein Abend!".

In der Welt erklärt der Drehbuchautor Fred Breinersdorfer (Andula - Besuch in einem anderen Leben), warum er sich so oft mit Nazi-Themen beschäftigt.

Die NZZ bespricht erstens Departure von Yojiro Takita und zweitens Giulias Verschwinden von Christoph Schaub. Die taz freut sich, dass James Bennings Los-Angeles-Film Los im Berliner Kino Fsk gezeigt wird.

7.10.:
Der Filmdienst hat mit Michael Haneke über seinen neuen Film, den Cannes-Gewinner Das weisse Band, gesprochen und bringt eine Rezension des Films (Filmdienst), der am 15. Oktober in die Kinos kommt.

Außerdem berichtet der Filmdienst über das 32. Internationale Kinderfilmfestival LUCAS in Frankfurt am Main.

Daniel Kothenschulte kommentiert in der Frankfurter Rundschau den "Fall Polanski". Die FAZ beleuchtet kritisch, warum in Frankreich "zahlreiche Künstler und Intellektuelle" Polanskis Freilassung fordern.

6.10.:
Die Frankfurter Rundschau hat sich mit der "Grande Dame des französischen Films", Jeanne Moreau, über "das Alter, die Schönheit, die Gesundheit" unterhalten.

Spiegel Online hat die Besucherzahlen vom Wochenende.

4.10.:
Claudius Seidl kommentiert in der FAZ den Fall Polanski, an dem das Wunderlichste der Umstand sei, "dass all diese Dinge seit 32 Jahren bekannt sind. Und dass sie anscheinend aber niemanden interessierten". Susanne Ostwald grübelt in der NZZ, inwieweit Polanskis Werk "Rückschlüsse auf das Wesen des Regisseurs zulässt".

Die Welt hat mit dem Drehbuchautoren Wolfgang Kohlhaase (Sommer vorm Balkon, Whisky mit Wodka) gesprochen.

2.10.:
Die FAZ hat Die große Leistung der Gründung (The Founding of a Republic) gesehen, mit dem die Volksrepublik China ihren sechzigsten Geburtstag feiert: "Es ist die vollkommene Einheit von Popkultur und Propaganda: Die Einigkeit und Geschlossenheit des Landes werden durch die komplette Präsenz des chinesischen Filmstarwesens symbolisiert".

In der Süddeutschen Zeitung schreibt Susan Vahabzadeh zum Fall Polanski: "Man kommt offenbar nicht darum herum, die Tat selbst noch einmal aufzurollen, denn anders lassen sich die Rechtsfragen nicht klären".

Im sächsischen Hoyerswerda wurde Quentin Tarantinos Inglourious Basterds vom Spielplan des örtlichen Kinos genommen, berichtet der Freitag. Als Grund wird eine Bombendrohung rechter Kreise vermutet.

Matthias Dell vom Freitag kritisiert in seiner Besprechung von Es kommt der Tag von Susanne Schneider die "verquaste Annahme, eine Fraktion zu meinen, aber für eine Generation zu sprechen". Als "ernst zu nehmende Auseinandersetzung mit einem Thema, bei dem es vielleicht einmal nicht darum ginge, alle gefühlten Bedürfnisse einer medialen Öffentlichkeit zu befriedigen", disqualifiziere sich der Film.

1.10.:
Die taz preist die neue DVD-Kollektion "Lotte Reinigers schönste Filme".

Die NZZ bespricht Cold Souls von Sophie Barthes, eine "surreale Komödie um die Käuflichkeit der Seele".

Die Süddeutsche Zeitung hat Le Petit Nicolas gesehen, einen Spielfilm nach der Vorlage des Zeichners Sempé. Der Regisseure Laurent Tirard habe eine kleinstädtische Welt der fünfziger Jahre aufleben lassen, "in die sich viele Franzosen heimlich zurückwünschen".

Spiegel Online und der Tagesspiegel haben Iris Berben interviewt, die im heute anlaufenden Es kommt der Tag mitwirkt.

Die Welt hat mit Roland Emmerich gesprochen, der im nächsten Frühjahr in Potsdam-Babelsberg Shakespeare Authorship Question drehen wird.

Mit der peruanischen Regisseurin Claudia Llosa hat die NZZ ein Gespräch über ihren Film La teta asustada geführt, der bei der diesjährigen Berlinale den "Goldedenen Bären" gewann.