Die Filmstarts vom 11. März 2010
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Agora - Die Säulen des Himmels Historienfilm von Alejandro Amenábar
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Ajami Drama aus Israel
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Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft Dokumentarfilm über eine Metal-Band
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Auftrag Rache Actionthriller mit Mel Gibson
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Ausnahmesituation Thriller mit Harrison Ford
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Ein Prophet preisgekröntes Gefängnisdrama aus Frankreich
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Fall 39 Thriller mit Renée Zellweger
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Die Fremde Migrantendrama mit Sibel Kekilli
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Hochburg der Sünden Dokumentarfilm über muslimische Laienschauspieler
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Jerry Cotton deutsche Komödie
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Parkour deutsches Beziehungsdrama
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Teufelskicker deutscher Jugendfilm
PRESSESPIEGEL:
10.3.:
Der Tagesspiegel schreibt über das "Wunder der Stereoskopie", vulgo: das 3-D-Kino.
Der Tagesspiegel porträtiert Benno Fürmann, die Süddeutsche Zeitung gratuliert Chuck Norris zum 70. Geburtstag.
9.3.:
Die Welt rekapituliert und kommentiert die Oscar-Verleihung und würdigt die große Gewinnerin Kathryn Bigelow als "Pionierin wie Leni Riefenstahl". Ein Interview mit ihr und dem Drehbuchautor von The Hurt Locker, Mark Boal, der ebenfalls einen Oscar gewann, gibt es auch noch (Welt). Auch die FAZ und die taz porträtieren Bigelow. Die Süddeutsche Zeitung rätselt über einen "neuen Geist", für den die diesjährigen Oscar-Gewinnerinnen stünden. Auch der Tagesspiegel kommentiert die Verleihung.
Die Frankfurter Rundschau findet besonders den Oscar für Christoph Waltz bemerkenswert: "Nie zuvor wurde ein Schauspieler dafür geehrt, dass er als Nazi überzeugt hat."
8.3.:
Kathryn Bigelow ist die große Gewinnerin der diesjährigen Oscar-Vergabe: Ihr Film The Hurt Locker gewann sechs Academy Awards, darunter die für den besten Film und die beste Regie. Als Hauptdarsteller wurden Sandra Bullock und Jeff Bridges ausgezeichnet, Christoph Waltz erhielt eine Trophäe als bester Nebendarsteller. Aus Los Angeles berichten die FAZ ("Der richtige Film hat gewonnen. Die richtige Regisseurin. Geld ist nicht alles, heißt das"), die Süddeutsche Zeitung, der Tagesspiegel und Spiegel Online. Für die Frankfurter Rundschau hat Rosa von Praunheim die Gala beobachtet; am Ende seines Berichtes empfiehlt er sein neues Buch.
7.3.:
Peter Körte von der FAZ glaubt nicht, dass die Oscar-Gewinner so leicht vorherzusagen sind, wie es scheint. "Die Oscarverleihung wird zeigen, wo es mit Hollywood hingehen soll", vermutet mutig Susan Vahabzadeh von der Süddeutschen Zeitung. Die taz träumt von einer besseren Welt, in der ihre Favoriten einen Academy Award gewönnen. Die Spiegel-Online-Autoren präsentieren ihre Kandidaten. Die Welt hat mit dem Produzenten der Gala gesprochen, der tatsächlich Bill Mechanic heißt.
Spiegel Online hat die "deutschsprachigen" Oscar-Anwärter unter die Lupe genommen. Man hätte auch gleich "österrreichische" schreiben können. Die Süddeutsche Zeitunng hat Jeff Bridges in London getroffen.
Die FAZ bespricht Ajami von Scandar Copti und Yaron Schani, der für den besten ausländischen Film nominiert ist.
Jonas von Ottomar Domnick ist der vierte Teil der FAZ-Reihe "Momente des deutschen Films" gewidmet.
Die FAZ hat Harrison Ford interviewt, der in dem "nicht allzu bemerkenswerten Film" Ausnahmesituation mitwirkt.
6.3.:
Spiegel Online hat den israelischen Oscar-Beitrag Ajami von Scandar Copti und Yaron Schani gesehen, der "nicht nur authentisch wirkt, sondern es in großen Teilen ist"; es scheine, als hätten seine Macher "einen Blick in das echte Leben der etwa 1,5 Millionen, israelische Araber genannten, Palästinenser mit israelischem Pass geworfen. Die große Stärke des Films ist dabei, dass er abbildet, nicht richtet".
Die Süddeutsche Zeitung hat mit Michael Haneke gesprochen, dessen Film Das weiße Band ebenfalls um den Auslandsoscar konkurriert. Der Tagesspiegel hat das 130 Kilometer nordöstlich von Berlin gelegene Prignitzdorf Netzow besucht, in dem Das weiße Band gedreht wurde. Die taz-Autoren stellen ihre Oscarfavoriten vor.
5.3.:
Katja Nicodemus von der Zeit hat keine Lust, die Entscheidung über die Oscars "ein paar konservativen ältlichen Herrschaften in Hollywood" zu überlassen und einfach mal selbst entschieden. Besonders originell fällt ihre Auswahl nicht aus: The Hurt Locker, Avatar, Das weiße Band, Jeff Bridges und Christoph Waltz gewönnen bei ihr.
Spiegel Online hat den Regisseur Jochen Alexander Freydank getroffen, der im vergangenen Jahr den Oscar für den besten Kurzfilm gewann: "Jetzt ist er wieder in Hollywood, als Zaungast".
Die NZZ porträtiert die Kostümbildnerin Sandy Powell, die zuletzt für Martin Scorseses Shutter Island gearbeitet hat.
Die NZZ bespricht Madly in Love von Anna Luif.
Rainer Werner FassbindersWelt am Draht von 1973 ist auf DVD erschienen. Man sehe dem Film sein Alter an, meint der Tagesspiegel, aber er bleibe "spannend".und "nachhaltig verstörend".
4.3.
Von einem "Skandal" bei der anstehenden Oscar-Verleihung vermeinen Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung berichten zu müssen: Einer der vier Produzenten des Favoriten "The Hurt Locker" darf nicht an der Verleihung der Filmtrophäen teilnehmen, irgendein Regelsvertoß ist Schuld.
3.3.:
Der regimektitische iranische Regisseur Jafar Panahi (Der Kreis, Offside) ist am Montagabend in Teheran verhaftet worden, melden die Frankfurter Rundschau und der Tagesspiegel.
2.3.
Michael Althen von der FAZ schreibt über Helmut Käutners Unter den Brücken von 1944 - in der Reihe "Momente des deutschen Films".
Die Zeit hat mit dem Schauspieler Tahar Rahim gesprochen, der für seine Darbietung in Jacques Audiards Ein Prophet zwei Césars gewonnen hat.
Spiegel Online kennt die Kinobesucherzahlen vom Wochenende.
Der Tagesspiegel und die Welt besprechen Alice Im Wunderland von Tim Burton, der am Donnerstag anläuft.
28.2.:
Bei der Vergabe der französischen war Der Prophet von Jacques Audiard der große Gewinner; als bester ausländischer Film wurde Gran Torino von Clint Eastwood ausgezeichnet. Mehr im Tagesspiegel.
27.2.
Mark Siemons von der FAZ berichtet von der Aufführung des Konfuzius-Films in China, der mit einer Rekordzahl von Kopien gestartet wurde. Konfuzius erscheine in Hu Meis Film als „Muster des nach innen sittsamen und nach außen wehrbereiten Patrioten, als den sich Peking seine Bürger wünscht“. Es spreche „für die Intelligenz der chinesischen Kinogänger, dass diese Propaganda vollständig ins Leere gelaufen ist. Die Einspielergebnisse bleiben weit hinter den Erwartungen zurück“.
„Der verbergende und der enthüllende Vorhang“ ist Gegenstand eines Textes von Patrick Straumann in der NZZ. Es geht um „Symbolik und Funktion eines Filmrequisits bei Charles Chaplin, Alfred Hitchcock und David Lynch“.
26.2.:
Das Berliner Kino Arsenal zeigt eine Werkschau des dänischen Regisseurs Carl Theodor Dreyer. Der Tagesspiegel stellt das Programm vor.
Im Berliner Zeughauskino gibt es eine Retrospektive „Punk, Pop, Rock“ zu sehen; es informieren taz und Tagesspiegel.
Spiegel Online hat mit dem Schauspieler, Regisseur und Produzenten Ulli Lommel gesprochen – über Fassbinder und dessen Hund „Zadek“, über Warhol, Truman Capote und Marilyn Monroe.
25.2.:
Der Tagesspiegel hat Patrick Banushs „Very Low Budget“-Film Die Liebe und Viktor gesehen und lustig gefunden.
24.2.:
Die FAZ hat das Streaming-Portal kino.to im Internet besucht; dieser "Albtraum für die Kreativindustrie" liefert Verweise zu den Film- und Serienangeboten Dritter, eine juristische Bewertung des Angebots scheint kompliziert zu sein: "Dass manch ein Jurist Streaming für legal hält, räumen jedoch selbst die Piratenjäger ein. Gerichtsentscheidungen zu dieser Frage sind bislang nicht bekannt".
Die FAZ gratuliert der französischen Schauspielerin Miou-Miou zum 60. Geburtstag.
Im Streit um den Zeitpunkt der DVD-Veröffentlichung von Alice im Wunderland boykottiert die größte europäische Kinokette den neuen Film von Tim Burton. Mehr dazu in der Frankfurter Rundschau.
23.2.:
Die NZZ blickt voraus auf das Filmfestival mit dem schönsten Namen - die Lichtspieltage Winterthur.
Der Tagesspiegel berichtet über Bemühungen, das Jüdische Film-Festival Berlin zu retten.
22.2.:
Die Welt hat mit Leonardo DiCaprio über seine Rolle in Shutter Island von Martin Scorsese gesprochen, der am Donnerstag anläuft.
Christoph Waltz wird weiterhin mit Preisen zugeschüttet: Jetzt hat er den britischen Filmpreis Bafta gewonnen, für seine Rolle in Inglorious Basterds natürlich, meldet die Welt. Bei den Filmen war Kathryn Bigelows The Hurt Locker der große Gewinner.
21.2.:
In der FAZ-Reihe „Momente des deutschen Films“ schreibt Claudius Seidl über Menschen am Sonntag von Kurt und Robert Siodmak.
19.2.:
Die taz hat mit Christian Suhren gesprochen, einem der Betreiber des wunderbaren Kreuzberger Kinos fsk.
17.2.:
Franz Everschor vom Filmdienst wagt einen "vergleichenden Rückblick" auf gute und, vor allem, schlechte Zeiten in Hollywood.
12.2.:
Die NZZ bespricht A Single Man von Tom Ford.
11.2.:
"Digitalisierte Filmprojektion und 3D-Euphorie bedrohen die kleinen Kinos", glaubt die Süddeutsche Zeitung.
10.2.:
Die taz stellt sich die Frage, ob die am Donnerstag beginnende Berlinale als "Event" noch dem Kino dient. Die FAZ porträtiert die Regisseure Wang Quan'an und Yoji Yamada, deren neue Filme die Berlinale eröffnen bzw. beschließen werden.
Die Süddeutsche Zeitung macht sich Sorgen: "Digitalisierte Filmprojektion und 3D-Euphorie bedrohen die kleinen Kinos."
Spiegel Online sprach mit Benicio Del Toro über seinen neuen Film, das Horrorfilm-Remake Wolfman.
Die Welt berichtet, dass Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm Der entsorgte Vater nach einem Gerichtsurteil nur in einer eingeschränkten Version gezeigt werden darf. Der Regisseur hatte in dem Film ein acht Jahre altes Foto seiner Tochter eingeblendet.
9.2.:
"Dear John stößt Avatar vom US-Kino-Thron", lesen wir in der Welt. Bei Spiegel Online führt die Interpretation der Besucherzahlen zu dieser Überschrift: "Romantischer Patriot schlägt blaue Reiter".
8.2.:
Michael Althen von der FAZ schreibt angesichts der bevorstehenden Berlinale über die Zukunft des Kinos: Die Verfügbarkeit von Filmen auf DVD und im Internet werde dem Kino "nicht nur den Schlaf rauben, sondern auch seine Träume. Aber ein Festival lang kann man weiterträumen und so tun, als sei der Vorhang immer noch das Tor zu einer Welt, die anders nicht zu haben ist". Festivals seien "die letzten Orte, an denen man sicher sein kann, dass das, was man sieht, nicht zur selben Zeit schon irgendwo zum Download bereitsteht".
Die FAZ geht in einer Serie der Frage nach, "wie zukunftsträchtig das deutsche Kino war und ist". Im ersten Teil beschäftigt sich Andreas Kilb mit Fritz Langs Frau im Mond.
7.2.:
Gesichter der Berlinale zeigt die FAZ in einer Fotoserie. Harald Martenstein vom Tagesspiegel rekapituliert die politische Geschichte des Festivals. Susan Vahabzadeh von der Süddeutschen Zeitung schreibt über die restaurierte Fassung von Fritz Langs Metropolis, die bei der Berlinale erstmals gezeigt wird.Die FAZ hat mit Hanna Schygulla gesprochen.
Der Berliner Senat streicht dem Jüdischen Filmfestival die finanzielle Unterstützung. Hendryk M. Broder von Spiegel Online kennt die Hintergründe.
6.2.:
Harlan Jacobson von der FAZ berichtet vom Sundance Film Festival, bei dem heuer "Düsternis das vorherrschende Motiv" gewesen sei; er sah "Filme einer wirtschaftlichen Verdauungsstörung, mittlere Beleidigungen für Kopf oder Bauch, die Sonnenschein und Säureblocker bieten, damit alles rauskommt und schön sediert wird. Die Figuren, ob fiktional oder real, wirkten matt und kraftlos".
Die taz informiert über die Werkschau des philippinischen Regisseur und Cannes-Preisträgers Brillante Mendoza im Berliner Arsenal zeigt nun eine Werkschau
4.2.:
Die Frankfurter Rundschau berichtet vom Teheraner Fajr Film Festival, das sich "in andauernder Zerreißprobe zwischen Willfährigkeit und Widerstand; von der staatlichen Produktionsfirma Farabi ausgerichtet und dem Zensurministerium Ershad untergeordnet, hat es ebenso ein Interesse, Filme zu zeigen, wie sie zu zensieren". Das mache "jeden Jahrgang aufs Neue spannend".
Der Tagesspiegel hat mit Berlinale-Chef Dieter Kosslick gesprochen.Laut NZZ wird James Camerons Avatar von verschiedensten Seiten kritisiert.
3.2.:
Die Nominierungen für die diesjährigen Oscars wurden bekanntgegeben. Kathryn Bigelows Film Tödliches Kommando ist neun Mal nominiert, ebenso James Camerons Avatar. Es folgt Quentin Tarantinos Inglourious Basterds mit acht Nominierungen. Auch Michael Hanekes Das weiße Band und Christoph Waltz wurden berücksichtigt. Mehr in der Welt und bei Spiegel Online. Alle Nominierungen sind auf der offiziellen Oscars-Website aufgelistet.
Der Filmdienst sprach mit Dieter Kosslick über "Aufgaben, Sorgen und Visionen eines 'Berlinale'-Direktors".
Rüdiger Suchsland zieht im Filmdienst eine Bilanz aus 40 Jahren „Internationales Forum des Jungen Films“, die die ursprünglich als Gegen-Festival gegründete Berlinale-Sektion dieses Jahr feiern kann.
Ebenfalls im Filmdienst: ein Porträt des Film-"Komponisten des Jahrzehnts", Alexandre Desplat.
Die Welt bespricht Jason Reitmans Up in the Air mit George Clooney (Start am Donnerstag).
2.2.:
Andreas Kilb von der FAZ gratuliert der Schauspielerin Barbara Sukowa zum 60. Geburtstag: "Für uns aber bleibt sie das Gesicht des deutschen Films, in seiner größten und zweitgrößten, heutigen Zeit. Ein deutscher Star".
Die Süddeutsche Zeitung bringt einen Nachruf auf die kürzlich verstorbene Erna Baumbauer, "die erste deutsche Schauspielagentin überhaupt".
Die Welt betreibt investigativen Journalismus: "Mit diesen Tricks wird Avatar zum Rekord gedopt".
Dass Avatar in China besser ankommt als die einheimische Produktion Konfuzius, erfahren wir ebenfalls in der Welt. Und "warum uns Avatar Angst machen kann", verrät uns die Welt auch noch.
1.2.:
Der Tagesspiegel bespricht Jason Reitmans Up in the Air mit George Clooney, der am Donnerstag anläuft.
Die Zeit hat Daniel Alfredsons Stieg-Larsson-Verfilmung Verdammnis gesehen, die ebenfalls in drei Tagen startet.Die Welt hat sich mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann über die Filmföderpolitik des Bundes unterhalten.
