Die Filmstarts vom 15. November 2001
  Driven
  Glitter - Glanz eines Stars
  In den Tag hinein
  Natürlich blond!
  Nichts bereuen
  Der Überfall

A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z 0-9

Durchsuchen Sie unsere Website:

Aktualisiert am 02.05.2005
DVD Infos
DVD bei amazon bestellen

Filmkritik:

Glitter - Glanz eines Stars

Glitter - Glanz eines Stars

USA 2001 R: Vondie Curtis-Hall D: Mariah Carey, Max Beesley, Da Brat Filmwebsite
Der Film über den Aufstieg einer Sängerin - inklusive harte, arme Jugend, bösem Manager, gutem, aber versoffenem und verliebtem Manager, etc...- verlange Mariah Carey gesanglich nicht alles ab, meint Blickpunkt:Film. Als Schauspielerin ziehe sie sich "solide aus der Affäre (...), solange keine großen Emotionen von ihr verlangt werden." Und das wollte wohl auch niemand, bei ihrem schlappen Nervenkostüm zur Zeit.
Martin Schwickert vom Tagesspiegel meint: "Von der Popdiva zur Charakterdarstellerin ist es ein weiter Weg. Mariah Carey hat ihn noch in voller Länge vor sich." Zumal weder ihr Partner Max Beesley noch das Videoclip-Drehbuch eine grosse Hilfe waren. Die Welt meint recht kurz, Frau Carey sei als Schauspielerin "denkbar ungeeignet", und deshalb sei der Film in Amerika ein Misserfolg geworden.
Oliver Hüttmann vom Spiegel findet Frau Carey weder hübsch noch charismatisch. Sie sei keine Schauspielerin und habe hier auch "noch ihre Biografie für ein unzumutbar kitschiges Aschenputtel-Melodram" hergegeben. Die Kritik an der sexistischen Ausbeutung von Sängerinnen bringe unfreiwillig ein Stück Wahrheit in den Film, da doch Carey selbst derlei Promotion bisher immer mitgemacht habe. Fritz Göttler von der Süddeutschen Zeitung liefert uns am Anfang ein Beispiel mit welcher Häme der Film in Amerika überschüttet wurde, um derlei selbst natürlich nicht mehr zu tun. Die besten Szenen habe noch Max Beesley als Manager. Über Frau Careys Part: "Eine etwas traurige Mischung aus Judy Garland und Audrey Hepburn tritt uns nun entgegen, an Dorothy und Holly Golightly erinnert das Mädchen Billie, und ein wenig an Gilda noch, in dem gleichnamigen Film. Und ein dunkler Schatten liegt über dem einst so bunten Land jenseits des Regenbogens."
Daniel Bax ( taz) erinnert mich ein bischen an Patrick Bateman (aus Bret Easton Ellis American Psycho) und seine Traktate über Whitney Houston, Huey Lewis und Genesis. Der Artikel dreht sich in erster Linie um das neue Album der Carey. Zum Film: "Als Aphrodite im Stroboskoplicht beschränkt sich Mariah Carey auf die Ausstellung naiver Niedlichkeit. Selbst hartgesottene Fans dürften das Gähnen kriegen angesichts ihres begrenzten Mienenspiels, das nur von aufgeregtem Augenaufreißen bis zu traurigem Schnuteziehen reicht."

DVD bei amazon bestellen

Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Englisch, Deutsch, Türkisch
• Bildformat: 16:9, 2.40:1
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 100 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 21. Mai 2002
• Produktion: 2001

Was läuft wo?
Welcher Film, welche Stadt, welches Kino, welche Uhrzeit - finden Sie's raus mit dem Cinema-Kinotimer