Filmkritik:
Jagdfieber
(Open Season) USA 2006 R: Jill Culton, Roger Allers Stimmen: Jürgen Vogel, Thomas Heinze, Alexandra Neldel, Oliver Stritzel, Wolfgang Spier, Jörg Hengstler 86 Min. Filmwebsite
Der handzahme Grizzly Boog und der schmächtige Hirsch Elliot verirren sich ausgerechnet zum Beginn der Jagdsaison im Wald. In der Not beschließen sie, mit Hilfe anderer tierischer Waldbewohner den Wald von den Jägern zurückzuerobern. Erster Film des neugegründeten Sony Pictures Animation-Studios.
Auf Ulrich Kriest vom Filmdienst wirkte Jagdfieber "wie ein einziges Déjà-vu"; vor allem die Shrek- und Ice Age-Filme seien ausgiebig geplündert worden. Für jüngere Zuschauer möge das unterhaltsam sein, doch "wofür soll man sich eine Kopie ansehen, wenn doch die Originale noch verfügbar sind?"
Ähnlich lautet der Tenor bei Michael Kohler von der Welt: das Sony-Studio habe anscheiend versucht, ein "Stück vom Trickfilmkuchen" abzubekommen und habe dafür "fleißig bei der Konkurrenz geräubert", ohne allerdings "inhaltlich Überraschendes" oder "handwerklich Besonderes" zu kreieren.
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