Filmkritik:
Till Eulenspiegel
D 2003 R: Eberhard Junkersdorf Filmwebsite
Die sehr freie Zeichentrickadaption des Till Eulenspegels schaffe laut Blickpunkt:Film mit "originellen Kamerafahrten" und "farbenfroh gezeichneten Figuren" den "Spagat, eine Geschichte für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen interessant aufzuarbeiten."
Elmar Krekeler von der Welt hat der Film überhaupt nicht gefallen. Alle Kritikpunkte zu nennen würde zu weit führen, also nur ganz kurz, der Film sei nicht lustig, Eulenspiegel nerve, die Geschichte sei am Reißbrett entstanden, man sehe wo gespart wurde, Nebenfiguren stünden "minutenlang stocksteif am Rand" herum und gezeichnet sei es auch nicht gut. Die Welt hat sich mit Regisseur Eberhard Junkersdorf unterhalten. Aus nachvollziehbaren Gründen hat das lieber Hans-Georg Rodek übernommen.
Fritz Göttler von der Süddeutsche Zeitung scheint uns auch nicht ganz glücklich mit dem "globalen" Till Eulenspiegel, bei dem es "keine einzige der populären Anekdoten (...) in das Drehbuch geschafft (hat) , nichts von der skurrilen Lebensweisheit, die man mit der Figur verknüpft." Und auch die "vor allem bei Disney abgeschauten - Erzählmuster" lassen ihm nicht gerade das Herz aufgehen. "Ein phantastisches Feuerwerk entfachen die 500 Mitarbeiter, ein Spektakel so wild, dass man sich manchmal nach ein paar Ruhepausen sehnt, in denen man sich seiner Gefühle für die Figuren vergewissern könnte."
Infos zu diesem Titel
• Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 1.85:1
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 81 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 25. März 2004
• Produktion: 2003
DVD Features:
• Making Of
• Kinotrailer
• DVD-ROM-Teil mit Malvorlagen von Till und seinen Freunden zum Ausdrucken
• Memory-Spiel; Trailershow
• Abenteuerspiel; Rap-Song zum Mitsingen
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