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Aktualisiert am 18.05.2005
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Filmkritik:

The Time Machine

The Time Machine

USA 2002 R: Simon Wells D: Guy Pearce, Samantha Mumba, Mark Addy Filmwebsite
H.G. Wells Zeitreisen-Klassiker in neuer Adaption - und zwar in der seines Urenkels Simon Wells, die sich auf dem "neuestem Stand der Technik" befindet, vermeldet Blickpunkt:Film; hier wird die Hauptfigur (Guy Pearce als Alexander Hartdegen) durch den Tod seiner Geliebten zur Zeitreise motiviert. Der Trip durch die Zeiten ist durch "beeindruckende Genesis-Effekte" illustriert, "eindrucksvoll" auch die Gestaltung der Elois und Morlocks. Das Ende wirke allerdings "überhastet" und verschenke weitere Gelegenheiten für Action-Highlights.
Harald Fricke von der taz hat den Film nicht als Bereicherung erlebt und beklagt eher den Verlust: "Die Melancholie der alten Fassung ist in diesem Actiongewimmel allerdings verloren gegangen". Nervig fand er auch die "New-Age-Sirenengesänge". Andreas Borcholte vom Spiegel zieht aus der Filmbetrachtung die Erkenntnis, dass die "Utopien von gestern längst nicht mehr zeitgemäß sind", da hülfen auch modernste digitale Effekte nicht. Ärgerlich an dem Film sei aber nicht nur die "unzeitgemäße Story", sondern auch die "vielen Ungereimtheiten" und krassen Verstöße gegen Wahrscheinlichkeiten, wo man doch "heutzutage (...)zumindest die Erfüllung der oberflächlichsten Logik" erwarte.
Mathias Heybrock von der Frankfurter Rundschau bemängelt die Schwierigkeiten des Regisseurs bei der Schauspielführung - so "steif und geradezu albern" habe man Guy Pearce ( Memento) selten agieren sehen. Der Film erfülle jedenfalls "tricktechnisch und action-ästhetisch (...) alle Standards der Gegenwart", die Frage bleibe aber offen, ob es nun "absolut rückständig oder im Gegenteil seiner Zeit weit voraus ist, was Simon Wells hier über die Zukunft als westliche Einflusssphäre zu sagen hat".
Fritz Göttlers Kritiken in der Süddeutsche Zeitung sperren sich immer so gegen die zitierende Komprimierung; damit muss man fertig werden. Er meint, die Action werde hier eher knapp abgehandelt, umso "liebevoller" widme sich der Film nun dem "Gedächtnis der Welt", er sei ein "Rekurs in die Romantik, der die darwinistisch-sozialistischen Echos der Vorlage stark abgeschwächt hat – zugunsten jener Klarheit, wie sie die Gesetze der Physik aufweisen".
Für Frank Noack vom Tagesspiegel ist diese Time Machine lediglich ein "Rührstück", die Namensgeberin sehe aus "wie vom Rummelplatz", und Jeremy Irons so, "als habe sich Iggy Pop als Debbie Harry verkleidet ".

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Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1) Spanisch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Icelandic, Norwegisch, Schwedisch, Griechisch
• Bildformat: 2.35:1
• Dolby, Surround Sound, PAL, Widescreen
• Laufzeit: 92 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 22. August 2002
• Produktion: 2002

DVD Features:
• Tonformat: D,E,Sp - DD 5.1 EX
• 2 Originalkommentare, 4 Originaldokumentationen
• nicht verwendete Szene, Produktionsdesign-Galerie
• "Die Jagd" - animierte Szenen

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