Die Filmstarts vom 10. Oktober 2002
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Aktualisiert am 27.05.2005

Filmkritik:

Der Super-Guru

USA/GB/F 2002 R: Daisy von Scherler Mayer D: Heather Graham, Marisa Tomei, Jimi Mistry Filmwebsite
In dieser romantischen Komödie, die Bollywood mit Hollywood verschmelzen möchte, träumt der junge indische Tanzlehrer Ramu von einer Filmkarriere in Amerika. "Auf der Suche nach Ruhm und Reichtum verlässt er seine indische Heimat und versucht sein Glück in New York. Dort landet er zunächst als Kellner in einem indischen Restaurant, avanciert jedoch nach einer Serie von Missgeschicken und der Bekanntschaft eines weiblichen Pornostars über Nacht unversehens zu einem von Anhängerinnen umringten und verehrten Sex-Guru." ( Blickpunkt:Film)
René Classen ( Filmdienst) hat sich offenbar gut amüsiert. Zwar vollziehe sich die Evolution der Geschichte allzu sprunghaft, da viele Entwicklungen nicht nachvollziehbar gemacht, sondern lediglich behauptet werden, und auch die Inszenierung wirke oft blass und anonym. "Der Mangel an filmischer Finesse zählt allerdings wenig im Vergleich zu der euphorischen Herzlichkeit, die den Film auszeichnet. Man kann sich der bedingungslosen Sympathie (...) nicht entziehen, sodass man ihren Weg zum Glück mit freudiger Erregung verfolgt (...), die dramaturgischen Schwächen gerne verzeiht und das Kino bester Laune verlässt."
Ganz so lustig fand es Katja Lüthge von der Frankfurter Rundschau nicht. Der Beginn sei zwar recht lustig, doch in New York werde der Film etwas einfältig. Und dann noch das: "Sonderbar augenzwinkernd geht der Film andererseits mit den rassistischen Vorurteilen einer Gesellschaft um, die einen Menschen lediglich auf Grund seiner Hautfarbe und seiner Herkunft besonderer Spiritualität verdächtigt. (Mein Gott, wie perfide!) Insgesamt verhält sich der Film gegenüber dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und dem alltäglichen Rassismus zu unentschieden, um daraus wahrhaftigen Witz schlagen zu können."

Eine weitere Kritik finden Sie in der Süddeutschen Zeitung.

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