Filmkritik:
Alien Autopsy - Das All zu Gast bei Freunden
GB 2006 R: Jonny Campbell - Darsteller: Declan Donnelly, Anthony McPartlin, Omid Djalili, Morwenna Banks, Jimmy Carr, Madaleine Moffatt 95 Min. Filmwebsite
Die beiden Engländer Ray und Gary kehren mit einem bedeutenden Fund von ihrer USA-Reise zurück: sie besitzen das Fragment eines streng geheimen Militärfilms, der das bisherige Weltbild der Menschheit völlig auf den Kopf stellt. Der Medienrummel bricht über sie herein, doch ihr größtes Geheimnis behalten sie für sich...
Michael Kohler vom Filmdienst erzählt ausführlich die Filmhandlung nach, um dann kurz vor dem Ende seines Artikels doch noch zu einer Art von Urteil zu gelangen: Mit "Sinn für die feine Ironie in der ansonsten grob gestrickten Münchhausiade" habe Regisseur Jonny Campbell diesen Film inszeniert und mit der Satire über Medien und Menschen "auch bei seinem Publikum nicht halt gemacht".
Cosima Lutz von der Welt sah einige "Glanzminuten britischen Humors"; Alien Autopsy sei die "Autopsie einer Lüge, die trotzdem keine Wahrheit zutage fördert - außer dem schön verlogenen Wahrheitsversprechen des Kinos".
In der Kurzbesprechung der taz heißt es, dies sei zwar "alles andere als ein Glanzstück in der Tradition der britischen Komödien", aber die Geschichte an sich sei schon "dermaßen absurd, dass man dann doch gern zunehmend fasziniert zuschaut".
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