Filmkritik:
Devot
D 2003 R: Igor Zaritzki D: Annett Renneberg, Simon Böer, Tomek Piotrowski Filmwebsite
Aus einer zufälligen Begegnung zwischen einer jungen, selbstmordgefährdeten Frau und einem Mann entwickelt sich ein Duell um Macht und Verlangen. Marc Hairapetian vom Filmdienst lobt den Film als "Psychothriller" mit exzellenter Athmosphäre, aber leider auch "inhaltliche(n) Ungereimtheiten." So blieben "die Persönlichkeiten (...) stärker im Gedächtnis als die Handlung, die eine Wendung zu viel nimmt." Ein offenes Ende hätte dem Film besser getan: "Was ein endloser Albtraum hätte werden können, entpuppt sich immerhin als eine überdurchschnittliche Stilübung." vor allem die Leistung von Annett Renneberg hat ihm sehr gut gefallen.
Frank Noack vom Tagesspiegel fand die "Missverständnisse und Lügen", die das Miteinander der Protagonisten prägen, als "stimulierend"; vieles bleibe "bis zuletzt unklar und spannend". Der "radikale Stilwille" des Regisseurs Zaritzki sei ergebe glücklicherweise mehr als "formale Spielereien".
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