Filmkritik:
Wenn wir zusammen sind
(Mes amis - Mes amours) F 2008 R: Lorraine Lévy D: Vincent Lindon, Pascal Elbé, Virginie Ledoyen, Florence Foresti, Bernadette Lafont, Mar Sodupe 99 Min. Filmwebsite
Mathias und Antoine, beide alleinerziehende Väter, sind die besten Freunde. Sie beschließen sich zusammen zu tun, in ein Haus in London zu ziehen und ihre Kinder Louis und Emily gemeinsam zu erziehen. Zum Wohle der Kinder sollen dabei Spielregeln eingehalten werden: keine Babysitter - und keine Frau im Haus. Als aber die französische Journalistin Audrey in Mathias Leben tritt, ist er sofort ihrem Charme erlegen und bereit, sämtliche Regeln zu brechen.
Lorraine Levy hat hier einen Roman ihres Bruders Marc verfilmt, weiß Michael Kohler vom Filmdienst, und es nicht gewagt, dessen Patentrezept zu verändern, und so erzähle sie die "etwas simpel gestrickte Herzschmerz-Geschichte so eingängig und vorhersehbar, wie sie geschrieben wurde". Das sei alles "nett anzuschauen, da aber ganz ohne Widerhaken inszeniert, auch schnell wieder vergessen".
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