Filmkritik:
(500) Days Of Summer
USA 2009 R: Marc Webb D: Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel, Geoffrey Arend, Matthew Gray Gubler, Chloë Grace Moretz, Clark Gregg, Rachel Boston 97 Min. Filmwebsite
Dies ist die Geschichte von einem Jungen und einem Mädchen. Aber keine Liebesgeschichte. Zumindest, wenn es nach Summer geht. Einer ganz normalen jungen Frau, die aber so normal dann doch nicht ist. Zumindest, wenn es nach Tom geht. Denn Tom liebt Summer, seine neue bezaubernde Kollegin, doch sie nicht ihn. Vermutet er, weil sie nichts Ernstes und nur etwas Spaß haben will. Sagt sie jedenfalls, aber empfindet vielleicht anders. Hofft Tom, der seine Träume mit ihren Wünschen in Einklang zu bringen versucht.
"Es ist grandios, wie treffsicher der Spielfilmdebütant Webb Mittel, Stile und Motive des Mediums nutzt, wie verspielt dieser Film ist, ohne dass dies maniriert wirken würde", jubelt Katharina Zeckau (Filmdienst). Nicht zuletzt sei (500) Days Of Summer das liebevolle Porträt eines heillosen Romantikers, der "mit Joseph Gordon-Levitt wunderbar besetzt" sei.
Auch Michael Kohler (Frankfurter Rundschau) findet die beiden Hauptdarsteller gut besetzt. Außerdem schreibt er: "Die Pointe dieser Geschichte liegt darin, dass die Autoren ständig die Kalenderblätter hin- und herblättern und zeitlich weit auseinanderliegende Hoch- und Tiefpunkte in Toms Liebesleben immer wieder aufeinanderprallen. Manchmal vergessen sie über dem schlauen Konzept, dass sie von verletzten Gefühlen erzählen, doch meist finden sie schon beim nächsten Zeitsprung wieder in die Spur."
Weitere Kritiken: Spiegel Online, Welt.
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