Filmkritik:
Bambi 2 - Der Herr der Wälder
USA 2005 R: Brian Pimental Filmwebsite
Nach dem Tod der Mutter kommt Bambi in die Obhut des Vaters. Der hat aber nur wenig Zeit, sich um den Nachwuchs zu kümmern. So gibt er den Sohn zu einer Pflegemutter. Aber Bambi lässt nichts unversucht, um dem Papa zusammen mit seinen Freunden, dem Hasen Klopfer und dem Stinktier Blume, zu beweisen, dass er mehr ist als nur ein feiges Rehkitz.
Mit dieser "netten Story" reiche der Film zwar "nie ganz an den Klassiker aus dem Jahr 1942 heran", biete aber "zuckersüße Unterhaltung für die Kleinsten", urteilt Blickpunkt:Film. Trotz des Einsatzes von modernster Zeichensoftware habe "der Charme der alten Ölzeichnungen nahezu erhalten werden" können.
Auch Reinhard Lüke (Filmdienst) erkennt an, dass sich das Team "alle erdenkliche Mühe gegeben" habe, mittels modernster Computer-Technologie "in Farb- und Formgebung die Anmutung des gezeichneten Originals zu reanimieren". Herausgekommen sei "ein herziger, leidlich unterhaltsamer Zeichentrickfilm im Retro-Look (...); dass er um Längen hinter dem Ur- Bambi zurückbleibt, erscheint geradezu zwangsläufig. Was auch für die Songs gilt, die schon im Original nicht sonderlich eingängig sind, in der deutschen Version aber, dargeboten von Ex-„No Angels“-Sängerin Sandy, mit bemerkenswert holprigen Texten daherkommen."
Auch für Daniel Kothenschulte von der Frankfurter Rundschau hält der Film dem Vergleich mit dem Original nicht stand. Allein die Figurenanimation verdiene Anerkennung. Das Gesamtdesign des Films aber sehe "leider diesmal billig aus".
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