Filmkritik:
Leben tötet mich
(Vivre me tue) F/D 2002 R: Jean-Pierre Sinapi D: Sami Bouajila, Jalil Lespert, Sylvie Testud, Simon Bakinde, Roger Ibanez, M‘Hamed Benguettaf, Djemel Barek, Tassadit Mandi Filmwebsite
Sozialdrama über zwei marokkanischstämmige Brüder in Frankreich: der ältere Paul verzweifelt am Leben; erst am Sterbebett seines jüngeren Bruders verändert sich seine Weltsicht.
Für Stefan Volk vom Filmdienst gestaltete sich das Geschehen "trotz des nicht chronologischen Aufbaus (...)übersichtlich und nachvollziehbar". Die zwei "paradigmatischen Haltungen", welche die Brüder verkörpern, veranschaulicht der Regissuer Jean-Pierre Sinapi "beinahe allegorisch, ohne dabei pathetisch oder belehrend zu werden, eher nüchtern rekonstruierend". Er neigt zwar eher "zum Typologisieren als zum Differenzieren", meint der Kritiker, aber dennoch bleiben die beiden Charaktere glaubwürdig, "was zu einem erheblichen Teil an den Darstellern liegt".
Infos zu diesem Titel
• Sprache: Deutsch
• Bildformat: 4:3
• Dolby, HiFi Sound, PAL
• Laufzeit: 86 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 6. Dezember 2005
• Produktion: 2002
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