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Aktualisiert am 21.03.2006
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Filmkritik:

Step Into Liquid

Step Into Liquid

USA 2003 R: Dana Brown D: Laird Hamilton, Kelly Slater, Mike Waltze, Taj Burrow, Chris Carter, Chris Malloy, Keith Malloy, Danny Malloy, Layne Beachley, Jesse Billauer, Keala Kennelly, Rochelle Ballard Filmwebsite
Regisseur und Surfer Dana Brown portraitiert Surfer in verschiedenen Erdteilen.
Im Mittelpunkt der "eindrucksvollen Dokumentation" stehen, so Sascha Koebner vom Filmdienst, "die Aufnahmen des praktizierten Surfens – fast ausschließlich in Zeitlupe und meistens von mehreren Perspektiven gefilmt, sind diese Szenen zum Teil atemberaubend". Auch die Auswahl der Musik sei stimmig und unterstreiche die Faszination. Ein Film nicht nur für Fans, meint Koebner: "Man muss maritimen Freizeitaktivitäten nicht sonderlich zugeneigt sein, um die Faszination der zu Wort Kommenden nachvollziehen zu können. Gleichzeitig bekommt man einen informativen Querschnitt über Geschichte und Praxis des Surfens".
Laut Dietmar Kammerer von der taz feiert der Film die "Spitzenleistungen einer Hand voll Profis weltweit ebenso wie das Surfen als Massensport"; er zeigt auch eine "Reihe von Individuen, für die das Surfen jeweils eine ganz persönliche Erfüllung bedeutet". Der "Zwang zur guten Laune" übertöne allerdings solche "seltenen nachdenklichen Momente", wie überhaupt das Surfen für alle denkbaren positiven Weltentwicklungen verantwortlich gemacht werde. Nach "knapp anderthalb Stunden Surf-Philosophie" fehle im Grunde "nur der Nobelpreis für die Beach Boys".
Kai Müller (Tagesspiegel) hat einen "betörend-berauschenden Film" gesehen. Step Into Liquid sei eine "rhapsodische Annäherung an das Wesen des Surfens als anthropologischen Sonderweg". Dabei sei das größte Verdienst, dass Dana Brown "nicht nur eine weitere, mit spektakulären Action-Sequenzen aufgeladene Hymne gedreht hat. Mit rührender Zuneigung für die Sonderlinge der Szene porträtiert er die „Great Lake Surfer“, die im US-Bundesstaat Wisconsin über Miniwellen gleiten, ebenso wie die Tanker-Surfer, die im Golf von Mexiko die Heckwellen der großen Ölfrachter abpassen, um sich minutenlang durchs stille Meer schieben zu lassen."

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Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Deutsch
• Bildformat: 16:9, 1.85:1
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 88 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 17. Februar 2006
• Produktion: 2003

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