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Aktualisiert am 30.11.2006

Filmkritik:

Severance

Severance

GB 2006 R: Christopher Smith D: Danny Dyer, Laura Harris, Tim McInernney, Toby Stephens, Andy Nyman, Claudie Blakley, Babou Ceesay, David Gilliam, Matthew Baker 92 Min. Filmwebsite
Sieben Angestellte eines Rüstungskonzerns unternehmen einen Betriebsausflug in ein osteuropäisches Waldgebiet, um in der Einsamkeit Workshops zu Teamarbeit und Verkaufsförderung abzuhalten. Bald stellen sie fest, dass im Wald um sie herum eine tödliche Gefahr lauert.

Sascha Koebner vom Filmdienst bemängelt, der Film halte sich "sklavisch" an die Vorgaben des Spaltter-Genres und ändere "nur wenig an den Variablen", um ein "weiteres Subgenre zu bedienen: die Splatter-Komödie". Der von der britischen Werbekampagne angestrengte Vergleich mit Shaun Of The Dead hinke, denn diese Horrorkomödie "erkannte die ausgetrampelten Pfade des Genres und spielte geschickt mit der Erwartung des Zuschauers, um diese dann ironisch zu brechen"; von solcher "Raffinesse" sei Severance weit entfernt.

David Kleingers von Spiegel Online meint, Severance sei im Vergleich zu Christopher Smith' Regiedebüt Creep zwar "weitaus leichthändiger inszeniert", finde aber "nicht immer das richtige Maß zwischen Spaß und Schrecken". Die "brutale Kapitalismuskritik", die hier vorgetragen werde, sei "immer noch erträglicher als die realen Verhältnisse in vielen Cheftagen: Zwar haben die unfreiwilligen Salonrevolutionäre in Severance mehr zu verlieren als ihre bequemen Ketten - nämlich Beine, Arme und Köpfe -, aber dafür gewinnen sie ein wenig Anstand zurück".

Dieser "etwas andere Slasher-Film" gefiel Bodo Mrozek vom Tagesspiegel, weil er das Genre "nicht zu ernst" nehme.

Josef Engels von der Welt beschlich ein "beklemmendes Gefühl": "Vielleicht hat man in den Nachrichten zu viel über Blutbäder und Massengräber in Ex-Jugoslawien erfahren. Irgendwann hört der Spaß auch mal auf".

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