Filmkritik:
Urmel voll in Fahrt
D 2008 R: Reinhard Klooss, Holger Tappe 84 Min. Filmwebsite
Zu seinem Geburtstag erhält Urmel ein ganz besonderes Geschenk, und die Insel Titiwu bekommt Zuwachs: Das tapsige Pandamädchen Babu erobert im Sturm die Herzen von Professor Habakuk Tibatong und seinen sprechenden Tieren. Nur Urmel beäugt seine neue kleine Schwester misstrauisch und mag sich so gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, plötzlich nicht mehr unumschränkter Star auf der Insel zu sein. Da trifft es sich gut, dass der gerissene Geschäftsmann Barnaby auf Titiwu für seinen neuen Vergnügungspark einen echten Dinosaurier sucht, und so verlässt Urmel auf der Suche nach Anerkennung und Abenteuern heimlich auf dessen Jacht die Insel. Im Vergnügungspark zeigt sich Barnaby jedoch plötzlich von einer ganz anderen Seite ...
Reinhard Lüke vom Filmdienst schreibt, hinsichtlich der Dramaturgie setze auch dieses Abenteuer auf "das bewährte Strickmuster, indem sich der possierliche Dino einmal mehr den Nachstellungen eines Gauners ausgesetzt sieht". Gelungen seien neben den "anrührenden Szenen um den Wert wahrer Freundschaft" vor allem die "rasanten Action-Sequenzen". Vor allem für kleinere Kinder biete der Film "Vergnügen ohne Reue".
Michael Kohler von der Welt bemängelt, Max Kruses bewährter Humor trete "zu sehr hinter die effektvolle Achterbahnfahrt des computerisierten Animationsfilms zurück".
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