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Aktualisiert am 18.07.2005
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Filmkritik:

11'09''01 - September 11

11'09''01 - September 11

GB/F 2002 R: Samira Makhmalbaf, Claude Lelouch, Youssef Chahine, Danis Tanovic, Idrissa Ouedraogo, Ken Loach, Alejandro González Iñárritu, Amos Gitaï, Mira Nair, Sean Penn, Shohei Imamura Filmwebsite
Der französische Filmproduzent Alain Brigand hatte die Idee zu dieser Kurzfilmkompilation. Elf Regisseure versuchen sich an elfminütigen Filmen (die 9 Sekunden, die die Filme auch noch dauern sollen, unterschlagen wir mal in der Hoffnung, dass wenigstens ein paar Regisseure geschummelt haben) über die Terroranschläge des elften Septembers. Rüdiger Suchsland vom Filmdienst meint das Konzept klinge "sehr gewagt, nach papierner Konzeptkunst, nach politischer Pflichtübung, die alle Filmkunst schon im Ansatz unter einer politisch-kulturellen Prämisse erstickt", doch ganz so schlimm sei es dann doch nicht. Er beurteilt alle Filme einzeln: unterm Strich sei zwar keiner perfekt, "aber in ihrer Verschiedenheit ergeben sie ein Gesamtbild, das in seiner Sprachlosigkeit dem Geschehen letztlich angemessener scheint als manche noch so gut gemeinte Dokumentation des letzten Jahres."
H. G. Pflaum ( Süddeutsche Zeitung) fand den Film zwiespältig, "weil kaum eine seiner elf Episoden den fatalen Kreislauf von Aufrechnen und Entgegenhalten zu durchbrechen versucht. Zu fließend und unscharf bleiben die Grenzen zwischen Erklärung und Apologie.(...) Es bedarf keines großen Mutes, außerhalb der USA nach deren Schuld am Zustand der Welt zu fragen und auf das eigene Leid zu verweisen. Nur einem einzigen Regisseur gelingt es, diesen Zirkel der Motive zu durchbrechen. Sean Penns hintergründiger und keineswegs patriotischer Film wirkt, als würde endlich einer eine Tür aufstoßen und ins Freie vordringen."
Hans Georg Rodek ( Welt) fand den ganzen Film recht gut. Neben Penn Beitrag haben ihm auch die Werke Idrissa Ouedraogo, Ken Loach, Claude Lelouch und Alejandro González Iñarritu sehr gefallen.Christina Nord ( taz) fand nur das Zusammenspiel der einzelnen Episoden gelungen: "den Streit, der dem Film durch seine elf Perspektiven inhärent ist. Sobald man die einzelnen Episoden von "11'0901" für sich genommen betrachtet, wird es schwieriger. Denn wirklich geglückt ist davon keine."

Die taz hat ein Interview mit Ken Loach geführt. Tobias Kniebe ( Süddeutsche Zeitung) spricht mit der iranischen Regisseurin Samira Makhmalbaf.

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Infos zu diesem Titel
• Sprache: Französisch
• Import, Black & White, Color, PAL, Subtitled, Widescreen
• Laufzeit: 134 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 28. April 2003

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