Die Filmstarts vom 29. April 2004
  Abouna - Der Vater
  Aragami
  Besser als Schule
  Dirty Dancing 2
  Das geheime Fenster
  Lautlos
  Skagerrak
  Sturz ins Leere
  Tödlicher Umweg
  Das Urteil - Jeder ist käuflich

A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z 0-9

Durchsuchen Sie unsere Website:

Aktualisiert am 09.05.2005

Filmkritik:

Aragami

Aragami

J 2002 R: Ryuhei Kitamura D: Takao Osawa, Masaya Kato, Kanae Uotani Filmwebsite
Der Film ist der erste Teil eines filmischen Wettstreits zwischen Kitamura und Yukihiko Tsutsumi, dessen Film zum selben Thema 2LDK laut Filmdienst im Mai nach Deutschland kommt. Das Thema fasst Oliver Rahayel so zusammen: "beide Filme sollten in einem eng umgrenzten Raum spielen und, dies ist die zweite Ebene des Duells, jeweils den Todeskampf zweier Feinde darstellen." In diesem Film entspinnt sich in einem düsteren Tempel ein Zweikampf zwischem einem Samurai und dem Kriegsgott Aragami, zunächst mit Worten dann mit Waffen. Rahayel hat der Film gut gefallen: "Die virtuos aufgebaute Spannung zwischen den Figuren füllt den wenig komplexen dramaturgischen Rahmen wunderbar aus. Auch die Darsteller vermitteln die Entwicklung der Figuren überzeugend, und der Humor tut sein Übriges. (...) Der anschließende Kampf bleibt ebenso im Halbdunkel wie der Dialog, was eine ungeheure Wirkung erzielt. " Der Film sei eine "eine Reflexion über das Samurai-Genre per Reduktion: Wie weit kann man die Genre-Regeln reduzieren, ohne Wesen und Reiz des Ganzen zu opfern?"
Karl Hafner vom Tagesspiegel stellt fest, Kitamura habe sich für den "Versuch entschieden, die Ernsthaftigkeit des klassischen Samuraifilms mit der Ästhetik billiger Videoproduktionen zu kombinieren". Das sei "nur teilweise" gutgegangen. Beeindruckend findet der Kritiker die Ausstattung und das "düsteres Ambiente", doch das "quälende Gerede" sei "nicht mehr als der übliche, tiefgründelnde Fantasy-Quatsch".

Was läuft wo?
Welcher Film, welche Stadt, welches Kino, welche Uhrzeit - finden Sie's raus mit dem Cinema-Kinotimer