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Aktualisiert am 08.08.2005
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Filmkritik:

Skagerrak

Skagerrak

Dänemark 2003 R: Søren Kragh-Jacobsen D: Iben Hjejle, Bronagh Gallagher, Martin Henderson, Ewen Bremner, Simon McBurney, Gary Lewis, James Cosmo Filmwebsite
Zwei Freundinnen, die eine Dänin, die andere Irin, suchen ihr Glück in Schottland. Nachdem sie erst mal auf die Nase fallen und ihr ganzes Geld verlieren, verdingt sich die eine in einer Adelsfamilie als Leihmutter. Für Blickpunkt:Film verknüpft Skagerrak "mit einem glaubwürdig agierenden sympathischen Ensemble" und einer "einfühlsam erzählten, immer wieder überraschenden Geschichte, (...) Komödie und Drama, Märchen und harte Wirklichkeit zu einem augenzwinkernden Blick auf den Trend zur modernen Patchwork-Familie"
Claus Löser vom Filmdienst hat Skagerrak ganz und gar nicht gefallen: "Unglaubwürdige Charaktere und haarsträubend konstruiertes Geschehen werden als märchenhafte Erzählung verkauft, der jeder Anklang von Subtext und wirklicher Metaphysik abgeht." Kurz: ein "Euro-Pudding: bunt, vollgepumpt mit Geschmacksverstärkern, aber ohne jede Substanz"
Claudia Lenssen von der taz ist auch nicht recht glücklich mit dieser "melodramatisch getönte(n), allegorische(n) Komödie". Denn "Look und Sound, in Digital Scope gedreht (Kamera: Eric Kress) und mit Filmmusik ausstaffiert, wirken deutlich inszeniert, trotz der überspannten Improvisation der Schauspieler. Ein neues Thema, wie es die Nöte einer Leihmutter sein könnten, kommt in alten Schemata daher."
Martin Schwickert schreibt im Tagesspiegel: "Die Story mutiert zum bizarren Krippenspiel, in dem der Kfz-Monteur Gabriel zum Schutzengel der schwangeren Marie avanciert und die Geburt von einer Lichtsäule illuminiert wird. (...) Dass das Märchen nicht in eine verschrobene Männerfantasie abgleitet, dafür sorgt: Iben Hjelje."
Matthias Heine ( Die Welt) meint: " Skagerrak ist ein seltsamer gefleckter Bastard aus skandinavischem Selbstzerstörungs-Melodram, britischer Kauz-Komödie und amerikanischer Aschenputtel-Romanze. Kein Euro-Pudding, sondern ein Nordatlantik-Fischragout."
Michael Althen von der FAZ gefiel der Film hingegen gut, nicht zuletzt wegen der "wunderbaren Hauptdarstellerin". Althen beeindruckt die "überbordende, geradezu grenzüberschreitende Fabulierlust" und die "traumwandlerische Sicherheit (...) mit der sie filmisch ausgelebt wird".

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Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Deutsch
• Bildformat: 16:9, 2.35:1
• Dolby, DTS Surround Sound, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 104 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 24. November 2004
• Produktion: 2003

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